Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 451

 

451
Edgar Ende
Die Brücke (Die Zeit), 1936.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Die Brücke (Die Zeit). 1936.
Öl auf Leinwand.
Murken 91. Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen mehrfach mit dem Künstlernamen sowie Titel- und Adressangaben bezeichnet. 100,5 x 126 cm (39,5 x 49,6 in).
[AM].
• Edgar Ende ist einer der bedeutendsten deutschen Surrealisten.
• Die Gemälde aus den für Endes künstlerische Entwicklung so zentralen 1930er Jahren gehören zu den gesuchtesten des Malers auf dem internationalen Auktionsmarkt (artprice.com).
• Bedeutende Künstlerfamilie: Die Beziehung zu seinem Sohn, dem berühmten Schriftsteller Michael Ende, ist geprägt von gegenseitiger Inspiration
.

PROVENIENZ: Atelier des Künstlers.
Schloss Dietramszell, Bayern (zur Kriegssicherung vom Künstler eingelagert).
Central Collecting Point, München (14.01.1946-06.02.1946, verso mit der Mü-Nr.).
Künstlerbesitz (vom Vorgenannten zurück erhalten, 06.02.1946).
Privatsammlung Österreich (seit 2001: Karl & Faber 4.12.2001).

LITERATUR: CCP, München, Karteikarten Nr. 18433 (BArch Koblenz B323/623).
Property Card 18433/Dietramszell 166 (NARA, Washington D.C., M1946, Rolle 208).
Ankunfts-Inventar der Gemälde Edgar Endes im CCP München aus Kloster Dietramszell, 10.01.1946 (Repositories, Correspondence: South Bavaria, NARA, Washington D.C., M1946, Rolle 260, S. 12).
Besitznachweis E. Ende durch Dr. E. Hanfstaengl, 1.12.1945 (Repositories, Correspondence: South Bavaria, NARA, Washington D.C., M1946, Rolle 260, S. 9).
Volker Kinnius (Hrsg.), Edgar Ende – Visionen aus dem Dunkel, anlässlich der Ausstellung in der Städt. Galerei der Reithalle, 21.8.-1.11.1998, Paderborn-Schloss Neuhaus, Kat.Nr. 77 (mit Abb.).
Karl & Faber, München, Auktion 202, 4.12.2001, Los 482.

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. [..] Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“
Michael Ende, Momo, Stuttgart 1986, S. 57.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.09 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Edgar Ende "Die Brücke (Die Zeit)"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.