Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 161

 

161
Roy Lichtenstein
The Oval Office, 1992.
Farbserigrafie
Schätzpreis: € 35.000 - 45.000
+
The Oval Office. 1992.
Farbserigrafie.
Corlett 277. Signiert, datiert und nummeriert. Verso mit dem Copyright-Vermerk "© 1992 Roy Lichtenstein". Aus einer Auflage von 175 Exemplaren. Auf festem Velin von Rives. 75,7 x 99,9 cm (29,8 x 39,3 in). Papier: 90,5 x 114,7 cm (35,6 x 45,2 in).
Gedruckt von Brand X Editions, New York (mit dem Trockenstempel). Herausgegeben vom Künstler und Ronald Feldman Fine Arts, Inc., New York, zugunsten des Democratic National Committee. [AM].
• Großformatige und imposante Arbeit des weltberühmten Pop-Art-Künstlers.
• Um die Darstellung mit authentischen Details auszustatten, setzt sich Lichtenstein intensiv mit der Einrichtung des Oval Office auseinander.
• Im Januar des Folgejahres fertigt Lichtenstein das gleichnamige Gemälde an
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.

Aufrufzeit: 10.06.2022 - ca. 14.14 h +/- 20 Min.

Bei "The Oval Office" handelt es sich um eine der großformatigeren Arbeiten im druckgrafischen Œuvre Roy Lichtensteins. Imposant schon allein wegen ihrer Ausmaße, überzeugt die Serigrafie durch ihr Zusammenspiel aus Reduzierung und Detailreichtum, umgesetzt im charakteristischen Stil des weltberühmten Pop-Art-Künstlers. Die stringente perspektivische Ausrichtung trägt dazu bei, den Wiedererkennungswert des ohnehin ikonischen Motivs noch in erheblichem Maße zu steigern.
Um die Serigrafie mit authentischen Details auszustatten, setzt sich Lichtenstein im Vorfeld intensiv mit dem Interieur des Oval Office auseinander. Gemälde und dekorative Elemente, die den Raum in diesen Jahren schmücken, integriert er in die Komposition, um eine markante Darstellung des wohl berühmtesten Büros unserer Zeit zu erzeugen. [AM]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Roy Lichtenstein "The Oval Office"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.