Auktion: 534 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 09.12.2022 in München Lot 122001797

 
abbildung folgt


122001797
Markus Prachensky
Rot und grüne Flächen - Solitude II, 1964.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
+
Rot und grüne Flächen - Solitude II. 1964.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit den Größen- und Richtungsangaben bezeichnet. 165 x 100 cm (64,9 x 39,3 in).
[AR].
• Ausgesprochen kontraststarke Arbeit aus der Werkgruppe der "Solitude"-Bilder, die 1964 erstmals im Stuttgarter Atelier entstehen
• Wie Schriftzeichen ziehen sich die roten Formen über die Leinwand und kollidieren mit der grünen Flächigkeit des Hintergrunds
• Bereits im Jahr nach der Entstehung auf der "Großen Kunstausstellung" im Haus der Kunst in München ausgestellt sowie 1970 in der umfangreichen Retrospektive im Kunstverein Hannover
• Seit mehr als 50 Jahren in Familienbesitz
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland (direkt beim Künstler erworben, seitdem in Familienbesitz).

AUSSTELLUNG: Große Kunstausstellung, Haus der Kunst, München, 24.6.-3.10.1965, Kat. Nr. 272 (verso mit dem Ausstellungsetikett).
Markus Prachensky, Kunstverein Hannover, 29.8.-27.9.1970 (mit Abb. S. 73).

"Eine seltsame Intensität geht von diesen Bildern aus. Sie vibrieren wie unter Hochspannung. (..) Farben und Formen rufen Gegensätze hervor, deren Spannungsverhältnis in Volt meßbar sein müsste."
Heinz Ohff über die Markus Prachensky-Ausstellung in der Galerie Schüler, 1965, in: Tagesspiegel, Berlin, 11.3.1965.




 

Aufgeld und Steuern zu Markus Prachensky "Rot und grüne Flächen - Solitude II"
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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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