Auktion: 532 / 19th Century Art am 10.12.2022 in München Lot 306

 

306
Anton Braith
Kleine Hirtin mit Schafen, 1881.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 3.000 - 4.000
+
Kleine Hirtin mit Schafen. 1881.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. 49 x 76 cm (19,2 x 29,9 in).

Wir danken Frau Dr. Judith Bihr, Museum Biberach, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Privatsammlung Baden-Württemberg.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 14.38 h +/- 20 Min.

Anton Braith wächst auf einem Bauernhof in Biberach auf, den sein Vater als Verwalter leitet. Schon als Kind hilft er beim Hüten des Viehs und zeichnet auf den Wiesen Ziegen, Schafe und Kühe. Dank eines Stipendiums kann er ab 1851 an der Stuttgarter Kunstschule studieren. 1860 zieht er nach München und wird in seiner Malerei zunächst von der Piloty-Schule beeinflusst. In München wirken zudem mit Albrecht Adam und Friedrich Voltz die bedeutendsten Tiermaler der Zeit. Letzterer hatte sich nach in Holland gewonnenen Eindrücken der Landschaften mit Tierporträts des Goldenen Zeitalters, am bedeutendsten darunter die Werke von Paulus Potter, ebenfalls der Darstellung von Nutztieren gewidmet. Steht bei Voltz noch die genaue Darstellung der Rasse im Vordergrund, wird bei Braith eine Weiterentwicklung des Genres zugunsten einer bewegteren, lebendigeren Darstellung in fast impressionistisch-freiem Duktus deutlich. Gemeinsam mit seinem Freund Christian Mali verbringt er viele Sommer in Oberbayern oder am Chiemsee und pflegt Kontakte zu verschiedenen Künstlerkolonien. Zunehmend arbeitet Braith als Freilichtmaler. Bei einer Reise mit Mali zur Weltausstellung nach Paris 1867 lernt er Gemälde des Tiermalers Constant Troyon kennen, die ihn nachhaltig beeinflussen. Von nun an widmet sich Braith fast ausschließlich der realistisch-dramatischen Tierdarstellung und stellt seine Werke erfolgreich in München, Paris und Wien aus. [KT]



 

Aufgeld und Steuern zu Anton Braith "Kleine Hirtin mit Schafen"
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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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