Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 520

 

520
Karl Hofer
Birnen auf Porzellanteller, Um 1930.
Öl auf Malpappe
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Birnen auf Porzellanteller. Um 1930.
Öl auf Malpappe.
Wohlert 935. Links unten monogrammiert (in Ligatur). 30,5 x 39,8 cm (12 x 15,6 in).
[KT].
• Hervorragende Provenienz aus der Sammlung Konrad und Annalise Hager, Hamburg, mit dem Künstler befreundetes Sammlerpaar.
• Verweis und Hommage an Cézanne, den Meister des Früchte-Stilllebens.
• Hofers Stillleben faszinieren durch ihr kompositorisches und außergewöhnlich nuanciertes farbliches Arrangement.
• Werke Karl Hofers befinden sich in renommierten deutschen sowie internationalen Sammlungen, darunter die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, das Museum of Modern Art, New York, sowie die National Gallery of Art, Washington, D.C
.

PROVENIENZ: Sammlung Lily Grage geb. Curtz.
Sammlung Konrad und Annalise Hager, Hamburg.
Privatsammlung USA (aus Familienbesitz erhalten).

LITERATUR: A. B. Rasmussen, Kopenhagen, Auktion 95, 1985, S. 6, Los 23 (m. Abb.).
Kunstpreisverzeichnis, 13.1957/58, S. 330.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 19.10 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Karl Hofer "Birnen auf Porzellanteller"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.