Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 441

 

441
Karl Schmidt-Rottluff
Sommerblumen, 1909.
Aquarell und Tusche
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
+
Sommerblumen. 1909.
Aquarell und Tusche.
Rechts unten signiert und datiert. Verso bezeichnet „Sommerblumen“. Auf zartem Aquarellpapier von J. Whatman (mit angeschnittenem Wasserzeichen). 44 x 56,1 cm (17,3 x 22 in), Blattgröße.
[AM].
• Charaktervolles Frühwerk mit brillanter Farbkraft.
• Aus der Moderne-Sammlung von Dr. Johannes Schürer.
• Ausdrucksstarkes Stillleben aus Schmidt-Rottluffs bedeutendem Aquarelljahr 1909
.

Das Aquarell ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Sammlung Dr. Johannes Schürer, Mülheim an der Ruhr (wohl seit den 1930er Jahren, möglicherweise Ankauf bei Commeter 1933).
Seither in Familienbesitz.

LITERATUR: Galerie Commeter Hamburg, Freiwillige Versteigerung einer Hamburgischen Sammlung nebst Beiträgen: Original Handzeichnungen, Radierungen, Lithographien, Holzschnitte von Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts (…), Versteigerung am 18. und 19. Mai 1933 (Katalog Nr. 58), Los 366.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 17.24 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Karl Schmidt-Rottluff "Sommerblumen"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.