Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 535

 

535
Pablo Picasso
Marie-Thérèse rêvant de métamorphoses (Minotaure, buveur et femmes), 1933.
Radierung
Schätzpreis: € 18.000 - 24.000
+
Marie-Thérèse rêvant de métamorphoses (Minotaure, buveur et femmes). 1933.
Radierung.
Geiser/Baer 368 IV B d (von B d). Bloch 200. Signiert. In der Platte datiert und bezeichnet. Aus einer Auflage von 260 Exemplaren auf diesem Papier. Auf Bütten von Montval (mit dem Wasserzeichen "Vollard"). 29,6 x 36,6 cm (11,6 x 14,4 in). Papier: 33,7 x 44,5 cm (13,2 x 17,5 in).
Blatt 92 der Folge "Suite Vollard". Gedruckt von Roger Lacourière, Paris 1939. Herausgegeben von der Edition Vollard. Im Werkverzeichnis von Geiser/Baer lautet der vollständige Titel: Marie-Thérèse rêvant de metamorphoses: Elle même et le sculpteur buvant avec un jeune acteur grec jouant le rôle du minotaure. [AR].
• Aus der "Suite Vollard", einem der bedeutendsten Grafikzyklen des 20. Jahrhunderts.
• Das Atelier des Bildhauers mit Modell, Skulptur und Minotaurus ist zentrales Motiv der 100 Blatt umfassenden Folge.
• Die Blätter mit dem trinkenden Bildhauer zählen zu den gesuchtesten und am häufigsten ausgestellten Hauptblättern
.

PROVENIENZ: Aus dem Nachlass H.-M. Petiet, Paris (links unten mit der Nr. 362).
Galerie Louise Leiris, Paris (verso mit der Nr. 191 19360 / 362).
Privatsammlung Süddeutschland.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 19.30 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Pablo Picasso "Marie-Thérèse rêvant de métamorphoses (Minotaure, buveur et femmes)"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.