Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 470

 

470
Hermann Max Pechstein
Varieté, Um 1910.
Ölkreide und Tusche
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Varieté. Um 1910.
Ölkreide und Tusche.
Rechts unten monogrammiert. Auf bräunlichem Zeichenpapier (mit perforierter linker Kante). 14 x 19,7 cm (5,5 x 7,7 in), fast blattgroß.
[AM].
• Charaktervolles Varieté-Motiv von einnehmender Lebendigkeit.
• Mit begeistertem Blick liefert Pechstein Eindrücke der Tanzlokale und Varietés der Metropole Berlin.
• Frühe Arbeit aus dem Motivkreis Tanz, Varieté und Theater, der Pechstein über mehrere Jahrzehnte zu zahlreichen ausdrucksstarken Darstellungen inspiriert
.

Mit einer schriftlichen Expertise von Herrn Alexander Pechstein vom 14. Januar 2018.

PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (bis 2017: Lempertz, 1.12.2017).
Privatsammlung Deutschland.

LITERATUR: Lempertz, Köln, Auktion 1099, 1.12.2017, Los 465 (m. Abb.).
Tanz! Max Pechstein. Bühne, Parkett, Manege, Max-Pechstein-Museum, Kunstsammlungen Zwickau, 6.4.-14.7.2019, Farbabb. S.160.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 18.03 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Hermann Max Pechstein "Varieté"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.