Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 472

 

472
Max Beckmann
Königinbar (Selbstbildnis), 1920.
Kaltnadelradierung
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Königinbar (Selbstbildnis). 1920.
Kaltnadelradierung.
Hofmaier 176 A (von B b). Glaser 154. Gallwitz 148. Signiert und von fremder Hand (wohl vom Drucker Peter Zingler) bezeichnet „Druck von der unverstählten Platte für Beckmann“. In der Druckplatte bezeichnet „Königin“. Auf Japanbütten. 31,8 x 24,6 cm (12,5 x 9,6 in). Papier: 56,2 x 36,3 cm (22,1 x 14,3 in).
Herausgegeben 1921 von Peter Zinglers Kabinett, Frankfurt a. Main. Bei der Königinbar handelt es sich um einen zu Beckmanns Zeiten beliebten Berliner Nachtclub am Kurfürstendamm, den Beckmann auch in dem 1935 entstandenen Gemälde „Königinbar“ verewigt. [CH].
• Besonders seltener Druckzustand vor Verstählung der Druckplatte.
• Künstlerexemplar (wohl vom Drucker Peter Zingler bezeichnet: „für Beckmann“).
• Ein weiteres Exemplar befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York
.

PROVENIENZ: Städtische Kunstsammlungen Chemnitz (1921-1937, verso mit dem Stempel und der Inv.-Nr. 21-16).
Staatsbesitz (1937- wohl 1941, verso mit der EK-Nummer 10479, im NS-Inventar irrtümlich als Nr. 10480 „Im Café“ erfasst).
Hildebrand Gurlitt, Hamburg (1941 durch Kauf vom Vorgenannten).
Privatsammlung Niedersachsen (seit 2013).

LITERATUR: Hauswedell & Nolte, Hamburg, 443. Auktion, Max Beckmann. Die graphischen Selbstbildnisse, 5. Juni 2013, Lot Nr. 20 (mit Abb.).
www.geschkult.fu-berlin.de/e/db_entart_kunst/datenbank (EK-Nr.: 10479; EK-Nr.: 10480).

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 18.06 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld und Steuern zu Max Beckmann "Königinbar (Selbstbildnis)"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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