Auktion: 516 / Wertvolle Bücher am 31.05.2021 in Hamburg Lot 146

 
146
Johann Jakob Scheuchzer
Herbarium, 1723.
Schätzpreis: € 1.000
+
Objektbeschreibung
Johann Jakob Scheuchzer
Herbarium diluvianum. Editio novissima, duplo auctior. Leiden, P. van der Aa 1723.

Frühes paläobotanisches Werk, das auf Scheuchzers eigener umfangreicher Fossiliensammlung beruht. Die schönen Tafeln von J. H. Huber, der auch Scheuchzers große Karte von der Schweiz gestochen hat, zeigen die ersten Abbildungen von pflanzlichen Fossilien überhaupt.

Zweite, gegenüber der Erstausgabe 1709 um vier Tafeln und das Porträt sowie um Text erweiterte Ausgabe. - "Notable early work in paleobotany, some say the first." (Hunt)

EINBAND: Gefleckter Lederband der Zeit mit floraler Rückenvergoldung und Rückenschild. - ILLUSTRATION: Mit gestochener Titelvignette, Kupfertitel mit Vignette und gestochenem Porträt von J. M. Füßli sowie 14 Kupfertafeln von J. H. Huber. - KOLLATION: 2 Bll., 119 S., 2 Bll. - ZUSTAND: Leicht stockfleckig. Kanten berieben, Rücken gering verfärbt. - PROVENIENZ: Aus der Bibliothek des Botanikers Heinrich Brockmann-Jerosch (1879-1939) mit dessen Exlibris-Stempel. Ferner mit lithogr. Wappenexlibris "Juste, si candide" (Frankreich 19. Jh.).
LITERATUR: Nissen 1752. - Pritzel 8173. - Stafleu/Cowan 10577. - Hunt 456. - Plesch Rép. S. 398.

Second enlarged edition. With engr. title vignette, engr. title with vignette and engr. portrait as well as 14 engr. plates. Contemp. calf with floral gilt decoration on spine. - Slightly foxed. Edges rubbed, spine slightly discolored. - From the library of Swiss botanist Heinrich Brockmann-Jerosch (1879-1939) with his stamp on preliminary leaf. Front pastedown with lithogr. armorial bookplate (France 19th cent.).(R)

 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Johann Jakob Scheuchzer "Herbarium"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten.

Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 25%, Teilbeträge über € 200.000: 20% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer
Berechnung der Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 2 % zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.