2
Lyonel Feininger
The Red Streetsweeper (II), 1920/1949.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 200.000 - 300.000
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Lyonel Feininger
The Red Streetsweeper (II), 1920/1949.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 200.000 - 300.000
Lyonel Feininger
1871 - 1956
The Red Streetsweeper (II). 1920/1949.
Öl auf Leinwand.
Links oben signiert. Verso auf dem Keilrahmen erneut signiert sowie datiert "1920-1949" und betitelt "The Red Streetsweeper". 40,6 x 50,8 cm (15,9 x 20 in).
Vom Künstler selbst angefertigte Replik seines Gemäldes "Der rote Straßenkehrer" aus dem Jahr 1920 (Hess WVZ-Nr. 203), das 1946 bei einem Lagerhausbrand in Montana zerstört wurde. [AR].
• Direkt aus dem Nachlass von T. Lux Feininger, Sohn des Künstlers.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Zwischen Traum und Realität: meisterhaft inszenierte Straßenszene mit den unvergleichbaren, rätselhaften Feininger-Figuren.
• "The Red Streetsweeper": einzigartiges Abbild eines Künstlerlebens – von den Straßen in Paris inspiriert, in Weimar am Bauhaus erdacht, in den USA zu neuem Leben erweckt.
• Die figurativen Darstellungen zählen zu den gefragtesten Arbeiten des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: artprice.com).
Achim Moeller, Direktor des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 2049-02-26-26 registriert ist, bestätigt. Das Gemälde ist in Lyonel Feininger: The Catalogue Raisonné of Paintings von Achim Moeller unter der Nummer 514 aufgeführt. Ein Zertifikat liegt der Arbeit bei.
Zusätzliche Informationen wurden von Achim Moeller, The Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, zur Verfügung gestellt.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers, New York.
Theodore Lux (T. Lux) Feininger, Cambridge, MA (durch Erbschaft).
Nachlass T. Lux Feininger, Cambridge, MA (durch Erbschaft).
AUSSTELLUNG: An Exhibition of Works by Lyonel Feininger, T. Lux Feininger, Andreas Feininger, Laurence Feininger, Widener Gallery, Austin Arts Center, Trinity College, Hartford, 1.-30.10.1967, Kat.-Nr. 4, o. Seite (m. SW-Abb., hier als "The Red Streetsweep, 1920-1949").
Lyonel Feininger, Marlborough-Gerson Gallery, April-Mai 1969, New York, Kat.-Nr. 73 (m. Abb. S. 90, verso auf dem Keilrahmen m. Etikett).
LITERATUR: Achim Moeller, “The Red Streetsweeper (II), 1949 (Moeller 573)”, Lyonel Feininger: The Catalogue Raisonné of Paintings (http://www.feiningerproject.org/).
Hans Hess, Lyonel Feininger. Mit einem Œuvre-Katalog von Julia Feininger, Stuttgart 1959, WVZ-Nr. 497 (m. SW-Abb. S. 296).
Aufrufzeit: ca. 17.02 h +/- 20 Min.
1871 - 1956
The Red Streetsweeper (II). 1920/1949.
Öl auf Leinwand.
Links oben signiert. Verso auf dem Keilrahmen erneut signiert sowie datiert "1920-1949" und betitelt "The Red Streetsweeper". 40,6 x 50,8 cm (15,9 x 20 in).
Vom Künstler selbst angefertigte Replik seines Gemäldes "Der rote Straßenkehrer" aus dem Jahr 1920 (Hess WVZ-Nr. 203), das 1946 bei einem Lagerhausbrand in Montana zerstört wurde. [AR].
• Direkt aus dem Nachlass von T. Lux Feininger, Sohn des Künstlers.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Zwischen Traum und Realität: meisterhaft inszenierte Straßenszene mit den unvergleichbaren, rätselhaften Feininger-Figuren.
• "The Red Streetsweeper": einzigartiges Abbild eines Künstlerlebens – von den Straßen in Paris inspiriert, in Weimar am Bauhaus erdacht, in den USA zu neuem Leben erweckt.
• Die figurativen Darstellungen zählen zu den gefragtesten Arbeiten des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: artprice.com).
Achim Moeller, Direktor des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 2049-02-26-26 registriert ist, bestätigt. Das Gemälde ist in Lyonel Feininger: The Catalogue Raisonné of Paintings von Achim Moeller unter der Nummer 514 aufgeführt. Ein Zertifikat liegt der Arbeit bei.
Zusätzliche Informationen wurden von Achim Moeller, The Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, zur Verfügung gestellt.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers, New York.
Theodore Lux (T. Lux) Feininger, Cambridge, MA (durch Erbschaft).
Nachlass T. Lux Feininger, Cambridge, MA (durch Erbschaft).
AUSSTELLUNG: An Exhibition of Works by Lyonel Feininger, T. Lux Feininger, Andreas Feininger, Laurence Feininger, Widener Gallery, Austin Arts Center, Trinity College, Hartford, 1.-30.10.1967, Kat.-Nr. 4, o. Seite (m. SW-Abb., hier als "The Red Streetsweep, 1920-1949").
Lyonel Feininger, Marlborough-Gerson Gallery, April-Mai 1969, New York, Kat.-Nr. 73 (m. Abb. S. 90, verso auf dem Keilrahmen m. Etikett).
LITERATUR: Achim Moeller, “The Red Streetsweeper (II), 1949 (Moeller 573)”, Lyonel Feininger: The Catalogue Raisonné of Paintings (http://www.feiningerproject.org/).
Hans Hess, Lyonel Feininger. Mit einem Œuvre-Katalog von Julia Feininger, Stuttgart 1959, WVZ-Nr. 497 (m. SW-Abb. S. 296).
Aufrufzeit: ca. 17.02 h +/- 20 Min.
Lyonel Feiningers erste Version von "The Red Streetsweeper" entsteht im Jahr 1920, kurz nachdem er von Walter Gropius ans Bauhaus berufen wird. Es ist eine von Feiningers frühen Straßenszenen, die schon zur Entstehungszeit große Anerkennung finden und mit ihren erzählerischen Sujets und eigensinnigen Charakteren bis heute zu den erfolgreichsten Arbeiten des Malers zählen. Anhand von Zeichnungen lässt sich belegen, dass Feininger darin eine Straße in Paris darstellt, die er erstmals 1911 am Montmartre mit Bleistift auf Papier festhält. Anlass für den Aufenthalt in Frankreich war seine Teilnahme am "Salon des Indépendants", wo er die Werke der Kubisten und Robert Delaunays kennenlernt, Einflüsse, die sein Schaffen nachhaltig prägen. Die auffälligen Figuren rund um den Straßenkehrer, die er ebenfalls in der französischen Metropole gesehen haben muss, fügt Feininger dann erstmals einige Jahre später in einem Aquarell von 1915 in die Straßenszene ein. 1920 folgt schließlich die erste Umsetzung des Motivs im Gemälde "The Red Streetsweeper", das mit der geometrischen Stilisierung, den zum Teil leuchtenden Farben und seinen cartoonartigen Figurentypen nicht nur motivisch, sondern auch stilistisch die Pariser Einflüsse erkennen lässt, vor allem aber den eigensinnigen Zauber von Lyonel Feiningers Straßenszenen in sich trägt, mit denen der Maler eine Art Zwischenwelt erschafft, die weder Realität noch Traum ist, die erzählerisch erscheint und doch unwirklich bleibt.
Als der deutsch-amerikanische Künstler 1937 schließlich aufgrund der zunehmenden nationalsozialistischen Verfolgung in die USA zurückkehrt, bleibt ein Großteil seiner Werke in Deutschland zurück. Nicht jedoch "The Red Streetsweeper", das ebenfalls in die USA gelangt. Umso tragischer erscheint es, dass die vor den Kriegsquerelen gerettete Arbeit 1946 bei einem Lagerhausbrand in Montana zusammen mit anderen Gemälden zerstört wird. Nur drei Jahre später fertigt Feininger schließlich eine Replik an, die hier angebotene Arbeit von 1949. Es ist eine Kopie der Version von 1920, die nach einer Fotografie und aus der Erinnerung des Künstlers entsteht. Eine schwarz-weiße Fotografie des ersten Gemäldes ist in der Sammlung des Busch-Reisinger-Museums erhalten (Object Nr. BRLF.676.68.2). Die Motivation für die Neuschaffung von "The Red Streetsweeper" lässt sich heute nur bedingt rekonstruieren. Doch ein Blick in die Biografie des Künstlers mag eventuell einen Hinweis liefern, denn 1949 besucht Feininger in Lincoln (Massachusetts/USA) seinen alten Freund, den ehemaligen Bauhaus-Direktor Walter Gropius, der bereits 1934 nach England und 1937 in die USA emigriert war. Obwohl keine Details dieses Treffens bekannt sind, könnte der Austausch mit Walter Gropius durchaus ein Auslöser für die künstlerische Rückbesinnung auf vergangene, glückliche Bauhaus-Zeiten gewesen sein. [AR]
Als der deutsch-amerikanische Künstler 1937 schließlich aufgrund der zunehmenden nationalsozialistischen Verfolgung in die USA zurückkehrt, bleibt ein Großteil seiner Werke in Deutschland zurück. Nicht jedoch "The Red Streetsweeper", das ebenfalls in die USA gelangt. Umso tragischer erscheint es, dass die vor den Kriegsquerelen gerettete Arbeit 1946 bei einem Lagerhausbrand in Montana zusammen mit anderen Gemälden zerstört wird. Nur drei Jahre später fertigt Feininger schließlich eine Replik an, die hier angebotene Arbeit von 1949. Es ist eine Kopie der Version von 1920, die nach einer Fotografie und aus der Erinnerung des Künstlers entsteht. Eine schwarz-weiße Fotografie des ersten Gemäldes ist in der Sammlung des Busch-Reisinger-Museums erhalten (Object Nr. BRLF.676.68.2). Die Motivation für die Neuschaffung von "The Red Streetsweeper" lässt sich heute nur bedingt rekonstruieren. Doch ein Blick in die Biografie des Künstlers mag eventuell einen Hinweis liefern, denn 1949 besucht Feininger in Lincoln (Massachusetts/USA) seinen alten Freund, den ehemaligen Bauhaus-Direktor Walter Gropius, der bereits 1934 nach England und 1937 in die USA emigriert war. Obwohl keine Details dieses Treffens bekannt sind, könnte der Austausch mit Walter Gropius durchaus ein Auslöser für die künstlerische Rückbesinnung auf vergangene, glückliche Bauhaus-Zeiten gewesen sein. [AR]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Lyonel Feininger "The Red Streetsweeper (II)"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
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